Der Sinn von Taschengeld 

Besitzen Sie einen Geldbeutel, der Ihnen von Zauberhand immer neue 50 Euro Scheine beim Öffnen entgegen lächeln lässt? Auch nicht? Schade! 

Geld ist in der Regel also nicht unendlich verfügbar und genau das sollen Kinder mit dem Taschengeld lernen! Wenn sie ihr ganzes Geld am ersten Tag der Auszahlung für Süßigkeiten ausgeben lernen sie möglicherweise, dass sie im nächsten Monat anders vorgehen.

Das Deutsche Jugendinstitut hat eine Empfehlung für Taschengeld ausgesprochen, die wir Ihnen in einer Tabelle dargestellt haben:

Taschengeldtabelle

Wichtig für Sie:

Bei der Tabelle handelt es sich lediglich um Richtwerte. Die Höhe des Taschengelds bestimmen allein Sie. Berücksichtigen Sie dazu einfach Ihre momentane wirtschaftliche und familiäre Situation. Wenn Sie Geld im Überfluss haben, sollten Sie auch keine höheren Summen auszahlen. So wird nämlich kein Lerneffekt hinsichtlich des Umgangs mit dem Geld erzielt. 

Wöchentlich oder monatlich?

Da Kinder unter 10 Jahren kognitiv noch nicht soweit voraus planen können, ist eine wöchentliche Auszahlung des Taschengelds sinnvoll. Dies empfiehlt auch der DJI in seiner Taschengeldtabelle von 2019. Je nach Alter und Zeitspanne, lernen Kinder sich so ihr Geld angemessen einzuteilen. 

Bleiben Sie konsequent! 

Ihr Kind hat tatsächlich sein ganzes Taschengeld am ersten Tag verbraten und möchte nach zwei Tagen wieder Geld von Ihnen? Bleiben Sie stark und beharren Sie auf die wöchentliche oder monatliche Vereinbarung. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihrem Kind auch eine Hilfestellung bieten und ihm trotzdem Freiräume für individuelle Entscheidungen lassen! 

Tipps zur Unterstützung

Fertigen Sie mit Ihrem Kind ein „Taschengeldbuch“ an. Hier können alle Einnahmen und Ausgaben eingetragen werden. Auch diese zwei Begriffe sollten Sie Ihrem Kind erklären.