Bargeldloses Zahlen ist spätestens seit der Pandemie ein großes Thema und auch Studien belegen, dass immer mehr Menschen mit Karte bezahlen. Doch welche Möglichkeit hat hier der Nachwuchs? Aus diesem Grund schauen wir uns in diesem Artikel an, was die Grundzüge einer Taschengeldkarte sind und nehmen zum Schluss die „Pumucklcard“* näher unter die Lupe. 

Wie funktioniert eine Taschengeldkarte?

Eine Taschengeldkarte ist im Prinzip eine Prepaid Karte. Die Eltern laden (Taschen–)Geld für ihren Nachwuchs darauf und behalten mit einer App den Überblick über das ausgegebene Geld. Die Kinder können nun kleine Beträge kontaktlos mit der Karte bezahlen. Bei größeren Summen ist meist die Eingabe eines PINs notwendig. Also alles wie bei den Erwachsenen. 

Was sind die Vorteile einer Taschengeldkarte?

Learning by doing

Kinder lernen durch die gesammelten Erfahrungen spielerisch den Umgang mit elektronischem Geld. 

Gesteigertes Selbstwertgefühl

Bezahlen wie die Großen, das Vertrauen für die Übertragung einer eigenen Taschengeldkarte und partizipative Teilnahme am Geschehen sind nur wenige Punkte, die sich durch die Karte positiv auf das Selbstwertgefühl der Kinder auswirken. 

Partnerschaftliche (Finanz–)Erziehung auf Augenhöhe

Eine eigene Geldkarte überträgt Verantwortung und symbolisiert den Kindern Vertrauen in ihre eigenen (Finanz–)Fähigkeiten. 

Finanzielle Limits kennenlernen

Man kann nicht mehr Geld ausgeben als vorhanden. Das ist eine wichtige Eigenschaft in Hinblick auf zukünftige Konsumschulden. Wenn kein Geld mehr vorhanden ist, heißt es: Sparen statt konsumieren! 

Appgesteuerte Verwaltung

Eltern behalten durch eine App den Überblick über die Ausgaben der Kinder. 

Was sind die Nachteile einer Taschengeldkarte?

Gute Finanzvorbilder erfoderlich

Allein mit dem Erwerb einer Taschengeldkarte, lernen Kinder noch keinen verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Aus diesem Grund ist eine altersgerechte Begleitung mit Erklärungen und Diskussionen notwendig.

Kann verloren gehen

Gut, auch Bargeld kann verloren gehen aber zur Vollständigkeit halber soll dieser Punkt hier erwähnt sein. Also passt gut auf euren Besitz auf!

Ab wann ist eine Taschengeldkarte sinnvoll? 

Sinnvoll ist eine Taschengeldkarte dann, wenn Eltern den Eindruck haben, dass ihr Kind alle Basiskompetenzen im finanziellen Bereich bereits erworben haben, wie 

  • Münzen identifizieren und ihren Wert feststellen 
  • Verständnis, das Gegenstände Geld kosten
  • Erstes Rechnen mit Geld
  • Erste Erfahrungen durch das eigene Bezahlen mit (Taschen–)Geld

Unsere altersgerechte Übersicht kann dir dabei helfen, den Überblick zu behalten. Auch unser eBook gibt spielerische Anregungen zum einfachen Nachmachen für Zuhause.  

Es ist nicht ratsam, sofort mit einer Taschengeldkarte zu starten. Da Geld ein äußerst komplexes Thema ist und erst einmal spielerisch mit echten Münzen und Scheinen angegangen werden sollte. 

Rechtlich gesehen, können Kinder – durch den Taschengeldparagraphen § 110 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) – ab 7 Jahren rechtswirksame Geschäfte ohne Einwilligung der Eltern schließen, wenn es sich dabei um ihr Taschengeld handelt, das sie zu diesem Zwecke von den Eltern erhalten haben. 

Die Pumucklcard als Taschengeldkarte 

Die Taschengeldkarte vom Pumuckl erfüllt dazu die genannten Kriterien. Maximal können hier momentan 100 Euro von den Kindern ausgegeben werden und durch die Pumucklcard lernen Kinder das erste kontaktlose Bezahlen.

Durch eine App (VIMpay App) behalten Eltern zudem den Überblick über die Ausgaben der Kinder und können diese als Diskussionspunkt aufgreifen. Die App gibt es zum kostenlosen Download in den bekannten Stores. 

Wenn ihr euren Kindern das kontaktlose Bezahlen näher bringen wollt, könnt ihr nachfolgend die Pumucklcard für 14,90 Euro erwerben.*

Was hältst du von einer Taschengeldkarte? Kommt so eine Karte für deine Kinder in Frage? Schreibe es gerne in die Kommentare. 

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