Wir möchten dir bei Finanzkidz das „Fundament des Sparens“ in Kombination mit finanzieller Bildung, Reflexionsfähigkeit und automatisierten Sparprozessen näherbringen! Dazu möchten wir auf keine klassischen Spartipps eingehen, denn Rabattcoupons und zeitintensive Preisvergleiche bringen dich auf Dauer nicht weiter und gleichen nur einer Schadensbegrenzung! Sie kosten dich auch wertvolle Lebenszeit, die du besser in eine qualitative Familienzeit investieren kannst. 

Das Fundament des Sparens

Wir Fußen das Fundament des Sparens auf folgende zwei Eigenschaften:

  • Reflexionsfähigkeit 
  • Finanzielle Bildung 

Wir haben schon ausführlich darüber berichtet wie wichtig eine ausgeprägte Reflexionsfähigkeit ist, denn nur durch den „Schritt zurück“ kannst du dich von emotionalen Kaufimpulsen bspw. im Supermarkt lösen und klar mehrere rationale Perspektiven durchdenken! Reflexionsfähigkeit ist das A und O und sie sollte schon möglichst früh bei Kindern gefördert werden. 

Hand in Hand geht die Reflexionsfähigkeit mit der finanziellen Bildung, denn nur wenn du genügend Wissen im Finanzbereich bspw. auch über Marketingtricks angesammelt hast, bist du in der Lage auf das Wissensrepertoire zurückzugreifen und klare und fundierte Entscheidungen zu treffen! 

Jetzt fragst du dich sicherlich, was diese zwei Eigenschaften mit dem Sparen zu tun haben. Sehr viel! 

Das Fundament im Zusammenhang mit dem Sparen 

Zwei Drittel unserer Kaufentscheidungen entstehen aus dem Bauch heraus! Und auch unsere Einstellung zum Geld spielt eine maßgebliche Rolle in welche Richtung wir uns leiten lassen! Es geht also immer um Emotionen und hinter Emotionen stecken meistens unerfüllte Bedürfnisse wie z. B. nach Anerkennung und Sicherheit.

Denkst du also, dass es dich finanziell weiterbringt, wenn du drei Wochen im Monat den Rabattjäger spielst und dich in der vierten Woche so von deinen Emotionen übermannen lässt und das bisher Gesparte bei weiten mit einem Produkt fürs Fenster rauswirfst?

Denkst du, dass es finanzielle sinnvoll ist blind fünf Versicherungen abzuschließen, die dir dein Bankberater empfiehlt, nur um „bestens“ abgesichert zu sein? 

Du weißt die Antwort sicherlich! Es handelt sich immer um ein Spiel mit den Emotionen und umso reflektierter und finanziell gebildeter du bist, umso weniger lässt du dich auf das Spiel ein! 

Es gibt aber ganz simple Wege wie du wirklich „Sparen“ kannst und dazu bedarf es nicht sehr viel! 

Eine mögliche Aufteilung der Finanzen zum Thema Sparen gelingt am besten mit automatisierten Prozessen.

Organisierte Sparprozesse erstellen 

Die meisten Menschen haben nur ein Bankkonto von dem aus alle Zahlungen getätigt werden. Beschäftigst du dich aber ausführlich mit erfolgreichen Menschen, wirst du feststellen, dass sich diese ein automatisiertes Kontosystem aufgebaut haben, das aus mehreren Konten besteht. 

Diese Aufteilungsprozesse haben mehrere Vorteile: 

  • Besserer Finanzüberblick
  • Kontrolle über Geld verbessert sich
  • Es wird an Geld, Zeit und Willenskraft gespart

An dieser Stelle möchten wir dir das 3-Konten-Modell vorstellen. Der Aufwand liegt nur in der Eröffnung der Konten, der sich auf Lange Sicht aufjedenfall relativiert! 

Das 3-Konten-Modell 

Überraschung! Für das 3-Konten-Modell benötigst du 3 Bankkonten, die im Idealfall mit der 50 – 30 – 20 Regel gefüllt werden. 

  • Basiskonto (50 Prozent deiner Einnahmen fließen auf das Basiskonto.) 
  • Sparkonto (30 Prozent deiner Einnahmen fließen auf das Sparkonto.)
  • Spaßkonto  (20 Prozent deiner Einnahmen fließen auf das Spaßkonto.)

Dein Einkommen landet auf dem Basiskonto. Von hier aus kannst du das Geld jeweils zum Spar- und Spaßkonto umleiten.

Soweit so gut. Nun möchten wir dir die genauen Konten in einer Tabelle näher vorstellen: 

3-Konten-Modell

Ob du nun deine Konten nach der 50 – 30 – 20 Regel befüllst oder einen anderen Prozentsatz wählst, bleibt dir überlassen und orientiert sich an deiner derzeitigen finanziellen Situation. Wichtig ist nur, dass du die Konten diszipliniert führst und nicht vermischt nach dem Motto „Heute war so ein schlechter Tag. Ich belohne mich mit einem neuen Handy und hol mir das Geld vom Sparkonto.“ So baust du langfristig kein Vermögen auf und tust dir keinen Gefallen. 

Im Idealfall befinden sich am Sparkonto mindestens drei Nettomonatsgehälter als „goldene Reserve“ für schlechte Zeiten. Alles was darüber geht, kannst du als „Erspartes“ ansehen. 

Du siehst: Mit finanzieller Bildung, automatisierten Prozessen und einer ausgeprägten Reflexionsfähigkeit kannst du nachhaltig und langfristig Sparen! Automatisierte Prozesse bewahren dich zudem vor übermäßigen emotionalen Entscheidungen, denn wenn nicht mehr auf dem Spaßkonto ist, wird auch nicht mehr ausgegeben! 

Am Anfang mag dieses System dir vielleicht ein wenig mühsam erscheinen und dir Disziplin abverlangen aber du wirst merken, dass es sich auf lange Sicht auszahlt und dir Spaß bereiten wird!

Doch nicht nur dir!

Vorbildfunktion für deine Kinder 

Wir haben schon oft auf unserer Website besprochen, dass du für deine Kinder immer ein Vorbild bist und sein wirst! Das gilt natürlich auch für den Finanzbereich. 

Automatisierte Konten sind ein Weg deinen Kindern einen guten Umgang mit Geld vorzuleben! Dieses Prinzip kannst du deinem Nachwuchs auch spielend leicht vermitteln. 

Wie genau? Das erfährst du im nächsten Artikel! Sei gespannt!